Kinder und die Computerwelt

Jungen, die langsam ins Teenageralter kommen, interessieren sich häufig so langsam für die technische Welt. Dann sehen sie ihren Vater mit Rasenmähern mit Elektromotoren im Garten stehen und wollen genauso stark und kräftig sein wie er. Natürlich darf ein Kind solche Geräte mit Elektromotoren noch nicht verwenden. Das wäre viel zu gefährlich. Doch sicher gibt es auch nachgebaute Rasenmäher mit Fernsteuerung, die zwar nicht wirklich Rasen mähen, aber dem Kind ein starkes Gefühl geben.

Aber auch gut so, dass sich Ihr Kind noch keine Gedanken über Digitale Signage machen muss. In Ihrer Firma dagegen brauchen Sie diese interaktiven Schaltflächen häufig für Präsentationen. Digitale Signage bewährt sich viel mehr als gängige Power Point Präsentationen. Sie können Bilder, Texte, Grafiken, Animationen und Filme einbinden und Ihre Kollegen interaktiv mitmachen lassen. Das Ganze ist dann sehr eindrucksvoll und wirkt professionell.

Doch was Sie alles auf Arbeit machen, braucht Ihren Sohn ja noch nicht zu interessieren. Der sitzt gerade mal wieder vor seinem PC und surft sinnlos im Internet. Da müsste man ihm doch mal ne interessante Aufgabe geben – was Sie auch gleich machen. Ihr Junge soll in Online Shops nach LED Lampen für sein Zimmer suchen. Denn sein Zimmer wurde letztens erst neu und modern gestaltet, da Ihr Sohn ja kein kleines Kind mehr ist (so sein Kommentar). Und wo früher auf Wandbildern Delfine ins Wasser sprangen, ist die Wand jetzt dunkelblau mit ein paar Postern von Fußballmannschaften und aktuellen Musikgruppen. Da kommen Sie eh nicht mehr mit. Ihr Sohn soll sich nun eine LED Lampe aussuchen, die ihm gefällt. Schließlich sparen die Lampen sehr viel Strom, da ist Ihnen das Aussehen völlig egal.

Ist schon gut, wenn die Kinder und Jugendlichen von heute in die Computerwelt integriert werden, aber dennoch sollte man es nicht übertreiben, denn ein Kind sollte immer noch ein Kind bleiben!

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20. Oktober 2010
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